Von Venedig bis Rom

Juli 2022 · 23 Tage

Über diese Reise

23 Tage
3.555 km
2 Länder

Venedig - Florenz - Cinque terre - Neapel - Amalfi - Rom

Die schönsten Momente gehörten der Stille — Venedig um sieben, bevor die Welt aufwacht, Monterosso mit einem Glas Wein auf dem Balkon nach dem letzten Licht. In Florenz der Moment, als Michelangelos David plötzlich greifbar nah war. Und in Furore über der Amalfiküste ein Bergdorf, in dem die Gastgeber abends aus ihrem Garten kochten und den eigenen Wein einschenkten — kein Restaurant, kein Menü, nur Gastfreundschaft. Eine Zugreise durch Italien, die im Leisen am lautesten war.

Schönefeld – Foto 1
Tag 1

Schönefeld

Sa, 9. Juli · Schönefeld, Germany, DE · 🌧️ 21°C

Schönefeld – Foto 2
Schönefeld – Foto 3
Venice – Foto 1
Tag 1

Venice

Sa, 9. Juli · Venice, Italy, IT · ⛅ 27°C

So gut und perfekt sind wir selten von A nach B gekommen - und das trotz des befürchteten Flugchaos. Vom Flughafen direkt zum Fähranleger - das hatten wir so auch noch nicht. Für 15 € pro Person, war es ne wunderbare Art zur Unterkunft zu gelangen. Diese liegt direkt an einem der Kanäle und die Gondolier's fahren quasi "direkt" durchs Zimmer. Den restlichen Tag haben wir uns treiben lassen. Es gab die erste Pizza und wir schlenderten durch die Gegend - was gerade am Abend sehr schön war.

Venice – Foto 2
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Venice – Foto 8
Venice – Foto 1
Tag 2

Venice

So, 10. Juli · Venice, Italy, IT · ⛅ 29°C

Ein Spaziergang am frühen Morgen, bevor es voll und heiß wird. Wir wollten 6:00 Uhr losmachen, aber waren doch noch so müde, dass es 7:00 wurde. Es reichte aber aus um die Stadt ohne große Massen und bei schönstem Morgenlicht zu erkunden. Auf dem Rückweg holen wir frisches Gebäck und frühstücken bei uns im Apartment.

Venice – Foto 2
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Venice – Foto 8
Lido – Foto 1
Tag 2

Lido

So, 10. Juli · Venice, Italy, IT · ⛅ 28°C

Baden und Essen auf Lido. Die Tagesmitte verbringen wir auf Lido am Strand. Ein Großteil des kilometerlangen Strandes ist privatisiert und wird bewirtschaftet. Es gibt jedoch auch Abschnitte die öffentlich sind und von jedem kostenfrei genutzt werden können. Bevor es zurück nach Venedig geht, kehren wir noch ein und stärken uns in einem schönen Gartenrestaurant unter schattigem Blätterdach.

Lido – Foto 2
Lido – Foto 3
Murano – Foto 1
Tag 2

Murano

So, 10. Juli · Murano, Italy, IT · ⛅ 28°C

Am frühen Abend fahren wir mit dem Wasserbus nach Murano. Eigentlich mit geplantem Stop auf der Friedhofsinsel, aber kaum das wir das Gelände betreten, wird die Ruhe durch eine energische Lautsprecherstimme durchbrochen, die in allen Sprachen darauf hinweist, dass der Friedhof gleich schließt. Also geht's mit dem nächsten Boot direkt weiter nach Murano, dass bekannt ist für seine jahrhunderte alte Tradition der Glasherstellung. Auch in Venedig sieht man ja viele Läden die Glaskunst in den wildesten Variationen anbieten. Ich kann mir allerdings wirklich schwer vorstellen, wer die teilweiße riesigen Exponate kauft und bei sich hinstellt? Am Sonntag Abend sind Museen und die meisten Geschäfte zu - wer also mehr von der Glaskunst auf Murano mitbekommen möchte, sollte darauf achten - für uns war es egal, denn Murano ist ein idyllischen Ort und es war schön diese Insel zu besuchen, auf der es (zumindest bei unserem Besuch) viel ruhiger zuging als im quirligen Venedig.

Murano – Foto 2
Murano – Foto 3
Murano – Foto 4
San Michele - Insel der Toten – Foto 1
Tag 3

San Michele - Insel der Toten

Mo, 11. Juli · Venice, Italy, IT · ⛅ 26°C

Da wir ja gestern etwas zu spät waren, kehren Micha und ich ganz in der früh nach San Michele zurück. Der vordere Teil war schön anzuschauen und wurde gut gepflegt, im hinteren Bereich befindet sich ein evangelischer Bereich, wo die meisten Gräber krumm und schief sind und es nicht danach aussieht als würde noch oft jemand vorbei schauen. Wir hatten den Eindruck das die Personen die hier beerdigt sind hauptsächlich aus dem Ausland stammten - wir haben einige New Yorker und auch einen preußischen Lieutnant aus Potsdam entdeckt. Auf dem Friedhof sind auch der Komponist Igor Stravinsky und seiner Gattin Vera bestattet. Als wir uns in der St. Michaeliskirche umsehen, erlaubte uns ein sehr alter Priester seinen "Arbeitsraum" zu besichtigen aus dem er gerade heraustrat und wo u.a. verschiedene Gewänder aufbewahrt wurden.

San Michele - Insel der Toten – Foto 2
San Michele - Insel der Toten – Foto 3
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San Michele - Insel der Toten – Foto 9
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San Michele - Insel der Toten – Foto 11
Venedig - Castello – Foto 1
Tag 3

Venedig - Castello

Mo, 11. Juli · Venice, Italy, IT · ⛅ 26°C

Wir bewegen uns diesmal Richtung Osten. Vom Fähranleger Celestia führt ein Metallsteg direkt über dem Wasser entlang der Mauer des Arsenale bis hin zum nächsten Anleger Bacini Arsenale Nord. Der Weg auf das Gelände der Arsenal endete irgendwann an einem 'Zutritt verboten' Schild, über das wir uns nicht hinwegsetzen wollen. Also nehmen wir den nächsten Wasserbus bis S.Pietro von wo unser Spaziergang durch die bewohnten Teile von Celestia führt. Im ersten Abschnitt kommen wir durch ein, ausgestorben wirkendes und etwas ärmlicher aussehendes Wohngebiet. Später wird es belebter und um den schwimmenden Gemüseladen herrscht reges Treiben. Die verwinkelten Gassen und die bunte Wäsche quer über den Straßen, verbreiten dieses südländische Feeling und gute Laune.

Venedig - Castello – Foto 2
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Burano - es wird bunt... – Foto 1
Tag 3

Burano - es wird bunt...

Mo, 11. Juli · Venice, Italy, IT · ⛅ 26°C

Zum Abend geht es diesmal in das farbenfrohe Burano. Ein bunter, fröhlicher Ort und wunderschön anzusehen... Auch Burano ist eine autofreie Insel, die wir nach einer knappen dreiviertel Stunde mit dem Vaporetto Wasserbus der Linie 12 erreichen. Jedes Haus ist hier in einer anderen, kräftigen Farbe gestrichen. Zwei angrenzende Häuser sind niemals gleich. Schon von weitem sehen wir auch einen Turm mit beträchtlicher Schieflage - der Glockenturm (Campanile) der San Martino Kirche soll sogar noch etwas schiefer sein als der Schiefe Turm von Pisa.

Burano - es wird bunt... – Foto 2
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Burano - es wird bunt... – Foto 13
Abfahrt Venedig – Foto 1
Tag 4

Abfahrt Venedig

Di, 12. Juli · Venice, Italy, IT · ⛅ 27°C

Heute verlassen wir Venedig und fahren mit dem frecciarossa weiter nach Florenz. Zeit für ein kurzes Resümee zu unserem Aufenthalt in Venedig: Wir haben drei Nächte in Venedig verbracht und es würde uns nicht schwer fallen noch weitere Tage anzuhängen ohne uns zu langweilen. Wir haben jetzt einen ersten Eindruck gewonnen, jedoch gibt es noch viele Ecken in Venedig und auf den umliegenden Inseln die wir erkunden könnten. Vieles im historischen Zentrum von Venedig lässt sich gut zu Fuß erlaufen. Trotzdem lohnen sich die Zeitkarten für den öffentlichen Nahverkehr absolut, spätestens wenn man auch die anderen Inseln besuchen möchte, ist man auf ein Boot angewiesen - und vor allem macht es ja auch super Spaß. Wir hatten oft Glück und konnten einen der Outdoor Platz ergattern. Im Vorfeld waren wir etwas zwiegespalten was den Massentourismus und die heißen Temperaturen im Juli betrifft. Auch hört man immer wieder von stinkenden Kanälen und Mücken die einen im Sommer plagen. Unsere Unterkunft lag direkt am Kanal und bei uns hat es weder gestunken, noch wurden wir im besonderen von Mücken heimgesucht. Die Lage war perfekt für einen ersten Besuch und das rege Treiben direkt vor unseren Fenstern hatte besonderen Charme. Alles lief unkompliziert und war super freundlich. Abends haben wir im kleinen Innenhof gesessen und den Abend ausklingen lassen. Das in der Stadt viele Touristen sind lässt sich nicht leugnen. Wir haben jedoch gegen Mittagshitze und Massentourismus einen guten Rhythmus gefunden dem gröbsten zu entgehen. Micha und ich nutzten die frühen Morgenstunden ab 7:00. Da ist das Klima super angenehm und die Massen sind noch nicht da. Wenn wir gegen 10, 11 zurück sind, frühstücken wir mit Magnus und machen dann zur Tagesmitte eher Dinge, wie Baden am Strand von Lido oder das Erkunden von Regionen die Abseits der großen Touristenströme liegen. Nach einer Ruhung im Apartment sind wir zum späteren Nachmittag wieder los und waren mit dem Wassertaxi unterwegs um die umliegenden Inseln bei schönstem Nachmittags-Abendlicht zu besuchen. Zurück in Venedig sind wir meist noch essen und haben die angenehme Stimmung von Venedig in den Abendstunden genossen - da wird es nämlich bereits viel ruhiger und wunderschön. Mit den umliegenden Inseln ist ein Venedigbesuch auf jeden Fall sehr vielseitig und wir haben unsere Zeit sehr genossen.

Abfahrt Venedig – Foto 2
Abfahrt Venedig – Foto 3
Abfahrt Venedig – Foto 4
Abfahrt Venedig – Foto 5
Ankunft in Florenz  – Foto 1
Tag 4

Ankunft in Florenz

Di, 12. Juli · Florence, Italy, IT · ⛅ 33°C

Nach der entspannten Zugfahrt erreichen wir die Hauptstadt der Toskana - Florenz. Unser Apartment erreichen wir nach knapp 20min Fußweg - es liegt nahe des Piazza del Duomo mit dem beeindruckenden Domkomplex - doch davon später mehr. Für die nächsten drei Nächte wohnen wir in der 3. Etage eines Wohnhauses. Wir sind in einer Stadt und die Luft ist gleich viel stickiger. Es ist auch nochmal deutlich wärmer und der Wechsel macht uns etwas zu schaffen. Heute sind es zwar "nur" 33°, in den nächsten Tagen erwarten uns jedoch Temperaturen um die 37°. Mal schauen wie wir die Zeit da sinnvoll und erträglich gestalten können. Da der Tag mittlerweile fortgeschritten und wir alle hungrig sind, wagen wir uns direkt an 1.2kg traditionelles Florentiner Steak 🥩 (naja zumindest Magnus und Micha) und Magnus ist jedenfalls seelig :-)

Ankunft in Florenz  – Foto 2
Ankunft in Florenz  – Foto 3
Ankunft in Florenz  – Foto 4
Florenz am Morgen  – Foto 1
Tag 5

Florenz am Morgen

Mi, 13. Juli · Florence, Italy, IT · ☀️ 35°C

Wir bleiben bei unserem altbewährten Konzept und nutzen den frühen Morgen für einen Erkundungsgang... Kurzer Halt an Santa Croce, welches zu den bedeutendsten Franziskanerkirchen Italiens zählt. Hier befinden sich auch die Grabmäler von Berühmtheiten wie Machiavelli, Michelangelo, Galileo Galilei und Gioachino Rossini. Am 19. Oktober 2017 löste sich von der 20m hohen Kirchendecke ein Stein und erschlug einen spanischen Touristen. Weiter geht's zum Fluss Arno und zur ältesten und bekanntesten Brücke in Florenz - Ponte Vecchio. Auf der Brücke hat man wegen der Läden links und rechts den Eindruck auf einer normalen Straße zu sein. Nur in der Mitte ist die Ladenzeile für einige Meter unterbrochen und gibt einen schönen Blick frei auf die umliegenden Hügel.

Florenz am Morgen  – Foto 2
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Florenz am Morgen  – Foto 8
Brunelleschis Kuppel – Foto 1
Tag 5

Brunelleschis Kuppel

Mi, 13. Juli · Florence, Italy, IT · ☀️ 35°C

Wenn wir aus unserer Unterkunft treten und die Straße hinunter schauen, sehen wir Brunelleschis Kuppel am Ende der Straße zwischen den Häusern hervorragen. Für die Mittagszeit ist das unser heutiges Ausflugsziel. Die gewaltige Kuppel gilt als Meisterleistung der Renaissance und ist bis heute die größte gemauerte Kuppel der Welt. Der Aufstieg bis zur Spitze der Kuppel umfasst 463 Stufen. Puh, ganz schön schweißtreibend, aber es lohnt sich. Die Innenbemalung der Kuppel ist mit einer Fläche von insgesamt 4000m² der größte Fresken-Zyklus zu einem christlichen Thema. Allerdings ist er so weit vom Boden entfernt, dass man vom unten kaum Details erkennen kann. Bei unserem Rundgang sind wir aber bereits recht nah dran und bekommen einen guten Eindruck von diesem mächtigen Werk. Danach geht's nochmal steil nach oben und wir werden mit einem schönen Rundumblick auf Florenz belohnt.

Brunelleschis Kuppel – Foto 2
Brunelleschis Kuppel – Foto 3
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Brunelleschis Kuppel – Foto 6
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Brunelleschis Kuppel – Foto 12
Florence – Foto 1
Tag 5

Florence

Mi, 13. Juli · Florence, Italy, IT · ☀️ 35°C

Unser Spaziergang führt uns zunächst zum Zentralmarkt (Mercato Centrale) - draußen stehen viele Händler, die vor allem Lederwaren anbieten. Im modernen Obergeschoss der Markthalle findet man vor allem Essensstände mit zum Teil (aber nicht nur) typischen Gerichte aus der Region Florenz und Toskana. Auf großen Bildschirmen werden am Wochenende Fußball-Spiele übertragen. Im unteren Teil befindet sich der traditioneller Markt für Lebensmittel - allerdings hat er Nachmittags schon geschlossen, so dass wir ihn heute nicht mehr besuchen. Weiter geht's durch die Gassen, vorbei an Sehenswürdigkeiten über die Brücke und die Hügel hinauf bis zum Piazzale Michelangiolo. Da Florenz nicht groß ist und die vielen Sehenswürdigkeiten nahe beieinander liegen, kommt man automatisch immer wieder an ihnen vorbei. Besonders beeindruckt mich die Kathedrale von Florenz mit ihrem auffälligen Muster und den gigantischen Ausmaßen. Zum Komplex gehört auch der Glockenturm und der Dom (auf dem wir heute waren). Der Piazzale Michelangiolo ist bekannt für seinen unglaublichen Blick über die Stadt und die umliegenden Berge. Auch steht hier eine Bronzekopie des David von Michelangelo. Lässt man den Blick schweifen, heben sich aus dem allgemeinen Häusermeer der Dom, der Palazzo Vecchio, die Ponte Vecchio und der Arno-Fluss, besonders ab. Auf dem Rückweg sehen wir bei unserem Blick zurück, wie voll es mittlerweile ist - bestimmt kommen viele um sich den Sonnenuntergang anzusehen.

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Florence – Foto 10
Uffizien - „Galleria degli Uffizi“   – Foto 1
Tag 6

Uffizien - „Galleria degli Uffizi“

Do, 14. Juli · Florence, Italy, IT · ☀️ 37°C

Der Tag steht im Zeichen der Kunst und wir besuchen zunächst die „Galleria degli Uffizi“ - auch oftmals als Schatzkammer der Medici bezeichnet - eine Galerie, in der die schönsten Renaissancegemälde der Welt versammelt sind. Alle berühmten Namen der italienischen Kunst sind vertreten – nicht nur die Meister der Renaissance, sondern auch Maler vom frühen Mittelalter und Barock bis zum Manierismus. Als eine der Hauptattraktionen gilt „Die Geburt der Venus“ von Botticelli. Weitere Werke sind z.B. "Die Verkündigung" von Leonardo da Vinci und Andrea del Verrochio, Tizian's "Die Venus von Urbino" und das "Porträt des Bischofs Ludovico Beccadelli", Caravaggio's "Bacchus", "Der Gelehrte (Alter Rabbi)" von Rembrandt und vieles, vieles mehr...

Uffizien - „Galleria degli Uffizi“   – Foto 2
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Uffizien - „Galleria degli Uffizi“   – Foto 19
Galleria dell'Accademia (Michelangelos David) – Foto 1
Tag 6

Galleria dell'Accademia (Michelangelos David)

Do, 14. Juli · Florence, Italy, IT · ☀️ 37°C

Um den David zu sehen, geht man in die Galleria dell'Accademia. Ein bisschen durch Zufall ergab es sich, dass wir eine Führung in deutsch buchten und die einzigen Teilnehmer waren. Es war überraschend gut und hat sich so richtig, richtig gelohnt. Wir haben so viel interessantes erfahren und die Zeit war kurzweilig und verging wie im Fluge. Ich glaube ohne dem wären wir relativ schnell durch die wenigen Räume durch gewesen. Jedoch mit den ganzen Hintergründen - war unser ganze Aufenthalt viel gehaltvoller und unser Blick wurde geschärft für Details die uns sonst entgangen wären. Neben dem David werden auch Gemälde und ein paar begonnene Werke ausgestellt, an denen man die Spuren der Werkzeuge sieht und einen Eindruck bekommen kann, wie der Meister beim schlagen der Figur vorgegangen ist. Ein positiver Aspekt war auch, dass wir erst gegen 17:00 Uhr starteten und bis zur Schließung blieben. Zum Ende hin, wurde es immer leerer, so dass wir unseren Aufenthalt ohne viel Gedränge und Trubel genießen konnten.

Galleria dell'Accademia (Michelangelos David) – Foto 2
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Galleria dell'Accademia (Michelangelos David) – Foto 6
Pisa – Foto 1
Tag 7

Pisa

Fr, 15. Juli · Pisa, Italy, IT · ☀️ 31°C

Um 7:00 in der Frühe geht unser Zug von Florenz nach Pisa. Unser Gepäck können wir in der Nähe vom Bahnhof in einem Hotel unter stellen und haben ca. 3h Zeit für eine kleine Pisa Tour, bevor wir weiter fahren. Klar geht's da vor allem zum Schiefen Turm und da es erst kurz nach 8:00 ist, ist es anfangs noch schön leer. Wirklich erstaunlich wie viele Menschen im Park ihre Thai Chi Übungen und sonstige wilde Gymnastik betreiben... ;-) da wird's nicht langweilig, wenn man sich ein bisschen die Zeit vertreiben muss und das Geschehen beobachtet. Als wir genug davon haben, schlendern wir noch etwas durch Pisa und dann geht's auch schon weiter nach Monterosso.

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Monterosso Al Mare – Foto 1
Tag 7

Monterosso Al Mare

Fr, 15. Juli · Monterosso Al Mare, Italy, IT · ☀️ 29°C

Ankunft in Monterosso - wir sind wieder am Wasser - diesmal an der ligurischen Küste im Westen. Unsere Wohnung liegt idyllisch ein paar Stufen hinauf in einer kleinen Gasse. Waren schon Mal im Meer baden, welches wirklich nur wenige Minuten entfernt liegt.

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Monterosso Al Mare – Foto 1
Tag 8

Monterosso Al Mare

Sa, 16. Juli · Monterosso Al Mare, Italy, IT · ☀️ 30°C

Heute lassen wir es ruhig und entspannt angehen. Morgens unser klassischer Spaziergang, bevor es voll wird, ansonsten Baden, durch den Ort schlendern, Mal wieder ne Netflix Serie schauen, auf dem Balkon sitzen bei nem Gläschen Wein aus der Region und die Seele baumeln lassen.

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Monterosso Al Mare – Foto 10
Wanderung nach Vernazza – Foto 1
Tag 9

Wanderung nach Vernazza

So, 17. Juli · Vernazza, Italy, IT · ☀️ 31°C

Wir stehen sehr früh auf und wandern nach Vernazza unseren Nachbarort. An Weinhängen schlängelt sich der Pfad bergauf und gibt immer wieder wunderschöne Blicke aufs Meer und die felsige Küstenlinie frei. Besonders schön ist der Blick kurz vor unserem Ziel, wenn sich zwischen den Felsen ein Blick auf Vernazza erhaschen lässt. Als wir das Dorf erreichen, ist es noch vor 8:00 und der Ort gerade erst am erwachen - eine schöne Atmosphäre. Wir holen uns was zu trinken und ein Croissant und schlendern noch etwas durch die Gassen bevor wir mit dem Zug weiter fahren.

Wanderung nach Vernazza – Foto 2
Wanderung nach Vernazza – Foto 3
Wanderung nach Vernazza – Foto 4
Wanderung nach Vernazza – Foto 5
Wanderung nach Vernazza – Foto 6
Wanderung nach Vernazza – Foto 7
Wanderung nach Vernazza – Foto 8
Wanderung nach Vernazza – Foto 9
Wanderung nach Vernazza – Foto 10
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Wanderung nach Vernazza – Foto 12
Wanderung nach Vernazza – Foto 13
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Wanderung nach Vernazza – Foto 15
Wanderung nach Vernazza – Foto 16
Wanderung nach Vernazza – Foto 17
Riomaggiore – Foto 1
Tag 9

Riomaggiore

So, 17. Juli · Riomaggiore, Italy, IT · ☀️ 31°C

Mit dem Zug fahren wir weiter nach Riomaggiore, einem weiteren Dorf der Cinque Terre. Mit dem Zug sind die Dòrfer nur wenige Minuten voneinander entfernt. Man merkt, dass die Zeit fortgeschritten ist und es jetzt überall deutlich voller wird. Riomaggiore hat steinigen Zugang zum Wasser und wir nutzen die Chance für eine Erfrischung im wunderbar türkisfarbenen Wasser.

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Riomaggiore – Foto 9
Monterosso Al Mare – Foto 1
Tag 10

Monterosso Al Mare

Mo, 18. Juli · Monterosso Al Mare, Italy, IT · ☀️ 32°C

Letzter Tag im Ort. Ehrlich gesagt reicht es uns jetzt auch. So schön die Dörfer der Cinque Terre sein mögen, es ist einfach nicht so ganz unseres. Sehr viel Tourismus, sehr wenig ursprüngliche Atmosphäre. Die Dörfer sind ja allesamt recht klein, so dass man kaum eine Chance hat dem zu entgehen. Für unsere Wanderung waren wir z.B. schon 5:30 Uhr aufgestanden. Klar ist das bei den Temperaturen sowie empfehlenswert, aber ein Grund war eben auch, dass wir nur so die Möglichkeit hatten die Landschaft und das Dorf ohne Massentourismus zu erleben. Ansonsten wohnen wir hier in einer der schönsten Gassen am Hang und zum Strand ist es nicht weit. Lustig ist - wir betreten unsere Wohnung ebenerdig und wenn wir auf den Balkon treten, geht es plötzlich mehrere Etagen weit hinab. Was den Strand betrifft ist es wie überall in Italien, große Teile sind privatisiert und mit den typischen Schirmchen und Liegen versehen - aber es gibt auch kleine öffentliche Abschnitte, die absolut ausreichen um mal schnell ins Wasser zu springen. Insgesamt hatten wir auf jeden Fall ein paar entspannte Tage, aber so wirklich empfehlen, würde ich es nicht (vor allem nicht am Wochenende)

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Naples – Foto 1
Tag 11

Naples

Di, 19. Juli · Naples, Italy, IT · ☀️ 33°C

Heute geht es über Pisa und Florenz nach Neapel. Bahnfahren in Italien ist echt komfortabel und günstig. Zwar hatte ich kurz Sorge, dass wir - aufgrund einer kleinen Verspätung - unsere Anschlusszüge nicht bekommen, aber es geht alles gut. Im Schnellzug von Florenz nach Neapel gönnen wir uns die Business Class - wenn man rechtzeitig bucht macht es tatsächlich kaum einen Unterschied und diesmal kommt Micha endlich mal auch zu seinem Prosecco. Es ist wunderbar wieder in Neapel anzukommen und ich bereue auf der Stelle, dass wir nur drei Nächte in dieser verrückten, chaotischen Stadt gebucht haben. Neapel ist absolut unser Ding - die Stadt wirkt exotisch - das bunte Treiben, der Verkehr, ihr morbider Charme - die ganze Atmosphäre einfach. Ich kenne in Europa keinen vergleichbaren Ort. Unsere Unterkunft haben wir ganz bewusst in derselben Ecke gesucht wo wir schon vor drei Jahren waren. Unsere alte Unterkunft gibt es ja leider nicht mehr, dennoch haben wir etwas in einer Querstraße der Via Toledo und gleich um die Ecke vom Fischmarkt gefunden - ebenfalls mit großem Balkon und Dachterrasse mit Blick auf die umliegende Stadt und den Vesuv. Es gibt auch noch unseren Supermarkt und den Laden bei dem wir vor drei Jahren immer unseren Aperol Spritz getrunken haben (tatsächlich steht noch immer ein Schild draußen mit Spritz to go für 1€).

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Quartieri Spagnoli & Rione Sanità – Foto 1
Tag 12

Quartieri Spagnoli & Rione Sanità

Mi, 20. Juli · Naples, Italy, IT · ☀️ 33°C

Unser Weg führt uns durchs alte Neapel von unserer Unterkunft im Quartieri Spagnoli (Spanischen Viertel) über die Via Vergini durch das traditionelle Virtel Rione Sanità. In den schmalen Gassen ist das Straßenbild oft noch geprägt von den sogenannten "Bassi" - kleinen, dunklen Wohnungen im Erdgeschoss mit direktem Straßenzugang. Die Wäsche hängt zwischen den bröckelnden Häuserfassaden, und die Bewohner sitzen auf Gartenstühlen vor ihren Wohnungstüren. Auf den kleinen Straßenmärkten werden Fisch, Obst und Gemüse oder Bekleidung und Taschen angeboten. Das Virtel Rione Sanità war ursprünglich für die "Noblen" der Stadt vorgesehen - Adlige und reiche Einwohner - die sich hier niederließen, da die Luft als besonders gesund galt. Und auch heute lässt sich bei so manchem Blick in einen der Höfe, die einstige Prächtigkeit noch entdecken - so z.B. der im 18. Jahrhundert errichtete Palazzo dello Spagnuolo mit seiner anmutigen Doppelteppe, die nach Entwürfen des neapolitanischen Stararchitekten Ferdinando Sanfelice erbaut wurde. 1898 kam Totò hier zur Welt. Und wie bei allen Gestalten die von den Neapolitanern besonders verehrt werden, sieht man überall Bilder des berühmten italienischen Schauspielers und Komikers. Mit der Zeit entwickelte sich Rione Sanità zu einem Armenviertel und war in fester Hand der Camorra. Fremden wurde dringend abgeraten, sich in seinen engen Gassen zu verirren. Viel hat sich im Laufe der letzten Jahre zum Besseren geändert. Trotzdem leben hier, wie schon zu Totòs Zeiten, Misere und Noblesse weiter Seite an Seite.

Quartieri Spagnoli & Rione Sanità – Foto 2
Quartieri Spagnoli & Rione Sanità – Foto 3
Quartieri Spagnoli & Rione Sanità – Foto 4
Quartieri Spagnoli & Rione Sanità – Foto 5
Quartieri Spagnoli & Rione Sanità – Foto 6
Quartieri Spagnoli & Rione Sanità – Foto 7
Quartieri Spagnoli & Rione Sanità – Foto 8
Quartieri Spagnoli & Rione Sanità – Foto 9
Quartieri Spagnoli & Rione Sanità – Foto 10
Quartieri Spagnoli & Rione Sanità – Foto 11
Catacombe di San Gaudioso – Foto 1
Tag 12

Catacombe di San Gaudioso

Mi, 20. Juli · Naples, Italy, IT · ☀️ 33°C

Catacombe di San Gaudioso – Foto 2
Catacombe di San Gaudioso – Foto 3
Catacombe di San Gaudioso – Foto 4
Naples – Foto 1
Tag 12

Naples

Mi, 20. Juli · Naples, Italy, IT · ☀️ 33°C

Nach dem Besuch der Katakomben, sind wir etwas abgekühlt und spazieren weiter Richtung Friedhof Fontanelle der uns vor 3 Jahren so beeindruckt hat. Der Weg und die Gegend dahin wirken unter der brennenden Sonne wie ausgestorben und der Friedhof selbst ist wohl auch seit zwei Jahren geschlossen wie uns ein alter Mann auf einer Bank mitteilt. Also gehen wir weiter und schlagen nochmal einen Bogen bis ans Wasser... Puh, heute sind wir echt viel gelaufen (Schrittrekord) und kommen erst zurück als es schon dunkel ist. Ich war dann so müde und erschöpft, dass ich fast sofort eingeschlafen bin. Im Vergleich zu Berlin - wo heute ja bis zu 38° erwartet wurden - haben wir hier noch Glück, aber trotzdem fühlt es sich extrem heiß an und der Schweiß läuft uns eigentlich rund um die Uhr den Körper runter.

Naples – Foto 2
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Ein weiterer Tag in Naples... – Foto 1
Tag 13

Ein weiterer Tag in Naples...

Do, 21. Juli · Naples, Italy, IT · ☀️ 31°C

Ein weiterer Tag in Naples... – Foto 2
Ein weiterer Tag in Naples... – Foto 3
Ein weiterer Tag in Naples... – Foto 4
Ein weiterer Tag in Naples... – Foto 5
Ein weiterer Tag in Naples... – Foto 6
Ein weiterer Tag in Naples... – Foto 7
Ein weiterer Tag in Naples... – Foto 8
Ein weiterer Tag in Naples... – Foto 9
Ein weiterer Tag in Naples... – Foto 10
Ein weiterer Tag in Naples... – Foto 11
Ein weiterer Tag in Naples... – Foto 12
Ein weiterer Tag in Naples... – Foto 13
Ein weiterer Tag in Naples... – Foto 14
Ein weiterer Tag in Naples... – Foto 15
Ein weiterer Tag in Naples... – Foto 16
Ein weiterer Tag in Naples... – Foto 17
Furore – Foto 1
Tag 14

Furore

Fr, 22. Juli · Furore, Italy, IT · ☀️ 28°C

Mit der Fähre geht es von Neapel nach Amalfi und mit dem Bus die engen Serpentinen hinauf bis nach Furore. Wir haben genaue Instruktionen erhalten, welchen Halt wir dem Busfahrer vorher nennen sollen und werden dort von Anna abgeholt. Ein kurzes Stück geht es einen kleinen Pfad hinab bis zur Unterkunft. Hier werden wir die nächsten Tage bei Anna und Michele wohnen - ganz abgelegen vom Trubel der beliebten Küstenorte an der Amalfiküste. Wir haben einen fantastischen Blick und sind inmitten von Weinreben, Hühnern und Berghängen. Zur Begrüßung serviert uns Anna Kaffee, Gebäck und frisches Wasser. Der größte Kraftakt war es später den "Supermarkt" über die verschlungenen und Teils verwilderten Pfade und Straßenabschnitte zu erreichen und vor allem den Weg wieder hinauf zu kommen - mit den ganzen Einkäufen. Als wir Abends noch auf der Terrasse sitzen serviert uns Anna ihren Limoncello (italienischer Zitronenlikör) - es ist abgelegen, aber sehr schön hier und wieder etwas ganz anderes als die Orte bisher.

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Furore & Amalfi  – Foto 1
Tag 15

Furore & Amalfi

Sa, 23. Juli · Furore, Italy, IT · ☀️ 28°C

Morgens planen Micha und ich einen kurzen Abstecher nach Amalfi. Gut, dass wir uns bereits auf dem Hinweg mit Tickets eingedeckt haben, denn im Bus selbst können keine Fahrscheine erworben werden (und hier an der Haltestelle gibt es sonst nichts). Wir sind darauf eingestellt, dass alles seine Zeit braucht und die Busfahrpläne eher eine grobe Richtung vorgeben. Im Grunde ist nicht einmal garantiert, dass wir überhaupt wegkommen, denn wenn ein Bus voll ist, fährt er vorbei ohne zu halten. Ein Pärchen das mit uns wartet, bestätigt, dass es uns nicht nur hier passieren kann, sondern auch an der Starthaltestelle unten in Amalfi. D.h. wenn man Abends nicht mehr in den letzten Bus passt, wird's unschön... Aber jetzt ist es noch früh und alles klappt gut, auch wenn es deutlich voller ist als gestern (und das bereits vor 8:00🙈). Nach ca. 40min bergab, schlendern wir durch Amalfi, machen unsere Besorgungen und ich genieße meinen Guten Morgen Kaffee. Wir lassen es ruhig angehen und vielleicht verbringen wir die nächsten zwei Tage auch einfach auf unserem Berg. Trotz hoher Temperaturen waren wir in den letzten zwei Wochen viel unterwegs... Micha und Magnus haben nichts gegen ein paar Tage ohne Action - endlich lesen, rumhängen und nichts tun... Am Abend lernen wir Annas Kochkünste kennen. Wir haben ein vegetarisches Dinner bestellt und Michele und Anna bereiten für uns ein einmaliges, italienisches Essen zu, mit vielen frischen Zutaten aus ihrem Garten. Draußen werden die Kerzen angezündet und der Tisch eingedeckt. Während wir warten, gibt es was zu knabbern und Zitronenlimonade. Es folgen verschiedene Vorspeisen, danach ein Pastagericht mit Kürbis, dann ein Hauptgang und das Dessert. Dazu gibt es Micheles eigenen Rotwein und zum Abschluss einen Fenchellikör von Anna. Ehrlich gesagt war ich schon nach den leckeren Vorspeisen satt und bei der Pasta zum verzweifeln voll. Beide sind tolle Gastgeber, aufgeschlossen und interessiert ohne aufdringlich zu sein. Gerade Michele, nahm sich zwischendurch immer die Zeit für einen kleinen Schwatz - wie oft in Italien sprechen beide kein Englisch - das war aber kaum ein Hindernis.

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Fiordo di Furore – Foto 1
Tag 16

Fiordo di Furore

So, 24. Juli · Furore, Italy, IT · ☀️ 30°C

Nach unserem umfangreichen Mahl gestern Abend, geht's heute morgen um 7:30 gleich weiter mit einem reichhaltigen Frühstück von Anna und Michele. Frisch gestärkt geht's dann bergab. Diesmal zu Fuß über viele, viele Stufen und verschlungene Wege. Unser Ziel ist der Fiordo du Furore wo wir baden können. Den selben Weg zurück ersparen wir uns dann allerdings und nehmen lieber den Bus nach Amalfi. Dort gibt's ne kleine Stärkung und dann geht's wieder nach oben. Amalfi ist an einem Sonntag um diese Zeit wirklich hoffnungslos überfüllt. Micha und ich machen später noch einen kleinen Spaziergang weiter hoch nach Bomerano und von unseren Gastgebern werden wir immer wieder mit kleinen Aufmerksamkeiten aus der lokalen Küche verwöhnt. Hier mal ein Stück Kuchen, da mal ein Likorchen und nicht zu vergessen die leckeren, frittierten Bällchen aus (vermutlich) Kartoffel und Lachs.

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Furore – Foto 1
Tag 17

Furore

Mo, 25. Juli · Furore, Italy, IT · ☀️ 27°C

Ok, am letzten Tag in Furore nochmal ne klitzekleine Wanderung, landschaftlich wieder sehr schön, aber natürlich geht's entweder bergauf oder bergab. In der Disziplin schweißtreibendes Treppensteigen sollten wir mittlerweile gut trainiert sein und der Muskelkater zwickt ganz ordentlich in unseren Beinen.

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Atrani – Foto 1
Tag 18

Atrani

Di, 26. Juli · Atrani, Italy, IT · ☀️ 31°C

Heute verlassen wir unseren Berg und ziehen nur ein kleines Stück weiter nach unten nach Atrani - den Nachbarort von Amalfi. Das kleine Dorf schmiegt sich an den Felsen und auch unsere Unterkunft ist zum Teil direkt mit dem Gestein verbunden. Wir haben einen tollen Blick über das Dorf und können auch das Dach als Terrasse mit nutzen.

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Rome – Foto 1
Tag 20

Rome

Do, 28. Juli · Rome, Italy, IT · ☀️ 33°C

Wir beschließen spontan früher als geplant nach Rom zu reisen. Ein kleines Highlight ist für mich der Friedhof Campo Verano mit der Grabstätte von Bud Spencer (Carlo Pedersoli).

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Tag 21

Rome

Fr, 29. Juli · Rome, Italy, IT · ☀️ 33°C

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Tag 22

Rome

Sa, 30. Juli · Rome, Italy, IT · ☀️ 33°C

Letzter Tag in Rom. Unser Weg führt uns weg vom eigentlichen Tourismustrubel Richtung Süden nach Ostiende. Unser erster Stop ist der "Cimitero Acattolico" - ein Friedhof auf dem alle, die nicht der katholischen Kirche angehören, begraben wurden. Viele Maler, Bildhauer, Schriftsteller, Dichter und Diplomaten, die nach Rom kamen, haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden - darunter auch August - der einzige Sohn Goethes, der das erwachsenen Alter erreichte. August erkrankte auf seiner Italienreise, verstarb und wurde hier beigesetzt. Auf seinem Grabstein steht jedoch nicht sein Name sondern nur Goethes Sohn (Goethe Filius). Nicht weit vom Friedhof - vorbei an Street Art und dem Gasometer (dem Wahrzeichen von Ostiense) - führt unser Weg zum Museum "Centrale Montemartini" wo klassische Skulpturen in einem ehemaligen Kraftwerk ausgestellt werden. Das erste Elektrizitätswerk der Stadt Rom war von 1912 bis 1963 im Dienst und bis heute stehen z.B. die alten Turbinen, Dieselmotoren und der kolossale Dampfkessel unverändert (jedoch restauriert) an ihren Pätzen. Eine spannende Kulisse für die zweite Ausstellungsstätte der Kapitolinischen Museen - in Szene gesetzt werden vor allem Skulpturen aus der klassischen Antike, die während Ausgrabungen zwischen Ende des 19. Jahrhunderts und dem frühen 20. Jahrhunderts wieder ans Licht kamen. Am späten Nachmittag folgen wir noch einer Restaurant Empfehlung und gehen im Stadtteil Trastevere essen. Von Caprese, Pasta und Pizza haben wir vorerst genug. Von daher freuen wir uns über die alternative leckere Auswahl.

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Tag 23

Berlin

So, 31. Juli · Berlin, Germany, DE · ⛅ 27°C

Endlich daheim!! Und dabei fing es so gut an, 4:30 aufstehen, kurz vor 5:40 am Flughafen, entspannt durch den Sicherheitscheck und warten aufs Boarding. Wir sitzen im Flieger und denken uns: super, es kann losgehen. Und dann geht's auch los, nur leider nicht so wie gedacht. Alle sollen wieder aussteigen, der Pilot sagt, er hat die Info bekommen, das wir in einen anderen Flieger umsteigen müssen - warum, weiß er auch nicht. Danach kommen keine Infos mehr und irgendwann sind auch alle Mitarbeiter weg. Es geht ein Gerücht, dass wir anstatt um 8:55 erst um 11:00 fliegen, danach um 14:00, dann 16:00, dann 17:30... so klar ist das alles nicht und immer wenn der nächste geplante Zeitslot heranrückt, warten wir gespannt ob endlich ein Gate bekannt gegeben wird und das Boarding beginnen kann. Kurz nach 17:00 scheint es dann so weit zu sein, tatsächlich wird endlich ein neues Gate für unseren Flug angezeigt. Mittlerweile sind wir schon über 11 Stunden auf dem Flughafen, die Airline kümmert das nicht weiter - es gibt keinerlei Informationen, keine Getränke oder Snacks... Groß ist die Hoffnung als wir zum Gate hechten. Der Check-in geht bereits los und die Fluggäste applaudieren als die ersten, die Gangway Richtung Flieger entlang schreiten. Endlich sitzen wir nun also zum zweiten Mal auf unserer Plätzen und denken jetzt geht es los. Dann gibt's ne Ansage vom Piloten: es hat alles so lange gedauert und nun ist es leider so, dass die Crew Feierabend hat und nicht mehr fliegen darf. Man hat aber eine Standby Crew angefordert, die nun aus Rom kommt, Haken ist nur, dass es ab jetzt nochmal mindestens ne Stunde dauert bis die da sind - solange sollen wir uns gedulden und im heißen Flieger sitzen bleiben - was für ne Qual!! - die Sonne knallt auf das Metall, innen ist es heiß und unklimatisiert und die vielen verschwitzten und aufgeregten Menschen in dem ausgebuchten Flieger machen es auch nicht besser. Ich glaube schlussendlich verbringen wir noch über zwei Stunden im Flieger, bevor es dann tatsächlich noch losgeht. Anstatt um 11:00 Uhr morgens landen wir in Berlin gegen 22:30Uhr.

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